Wenn das Hobby zur Pflicht wird und der Spaß auf der Strecke bleibt...♥






Guten Abend ihr Lieben! 

 

 



Pläne sind dazu da, um über den Haufen geworfen zu werden, oder?! 

Gut, denn das tue ich nun hihi. Entgegen meinem Plan hier nun 'alte' Sachen zu zeigen, muss ich diesen Plan heut pausieren. Ich ziehe ihn nächste Woche definitiv durch! Aber heut, da mag ich etwas anders zeigen und ein paar Worte schreiben, die mir schon eine Weile auf dem Herzen liegen und da ich gerade Zeit habe, scheint der Moment perfekt! 

Es geht ums Probenähen. 

Ein Wort, dem in meinen Augen viele mittlerweile viel zu viel Bedeutung zuschreiben. Viele wollen immer und überall dabei sein, dabei mischt immer ein bisschen Neid mit, wenn man es mal nicht geschafft hat..Ich will diese Menschen nicht schlecht machen oder kritisieren! Ich schreibe hier nur von meiner Meinung und muss ja gestehen, dass ich bis vor kurzem selber noch dazu zählte..es hat sich aber ganz plötzlich ganz schlagartig geändert!..

Als ich vor knapp 3 Jahren mit dem Nähen angefangen habe und in diese 'Probenähszene' Einblick erlangt habe, dachte ich nur 'WOW, so gut willst du auch mal werden, das möchtest du auch mal machen'. Ja, Probenähen war für mich ein unfassbar hohes Ziel, wofür ich vieles gegeben habe.. nein, ich muss eigentlich sagen alles. 

NIEMALS hätte ich mir erträumen können, dass dieser Wunsch wirklich einmal in Erfüllung geht und dann auch noch in diesem Maße. Vor 3 Jahren hätte ich jeden für bescheuert erklärt, der mir gesagt hätte, dass aus meinem Blog, meinem Hobby und meinem damals sehr wenigen Können mal sowas großes wird. Ich kann es heut noch immer nicht fassen, wie sich das ganze entwickelt hat, aber eines musste ich merken, so geht es definitiv nicht weiter.. 








 Anfangs wollte ich gern überall dabei sein, ich wollte mir beweisen, dass ich es kann, dass ich in einer Sache - dem Nähen gut bin. Ich habe mich wie verrückt zu irgendwelchen Probenähen beworben und war so stolz, wenn ich genommen wurde. Ja, es macht einen unheimlich glücklich, wenn die Sachen gefallen und ein Stoff oder Schnittdesigner dir sein Vertrauen schenkt, dass du seine Produkte vorab testen darfst. Ich habe immer alles gegeben, passende Kombis gekauft, passende Schnitte, Spitze, Tüddelkram.. ja manchmal sogar die passenden Schuhe. Es sollte einfach alles stimmen, der Designer sollte auf gar keinen Fall von mir enttäuscht sein. Ich wollte ihm doch danken und ihm für sein Vertrauen tolle Fotos und ein tolles Ergebnis abliefern!

Ich bin ein absoluter Perfektionist und super zielstrebig. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann bring ich das auch zuende. 

Meine Seite wurde größer und größer und irgendwann, da musste ich mich nicht mehr 'bewerben'. Da kamen die Designer auf mich zu und JA, es gibt eigentlich kein schöneres Lob, keine größere Achtung deiner Werke, als wenn jemand dich direkt anschreibt und fragt, ob du seinen Stoff vorab vernähen magst. Für mich war das Gefühl jedenfalls immer unbeschreiblich schön und daher habe ich auch immer ja gesagt. Ein Fehler, ein sehr sehr großer Fehler. 

Seit ich studiere kann ich all dem eigentlich gar nicht mehr gerecht werden, aber ein nein fiel mir so unfassbar schwer. Ich hatte das Gefühl den Gegenüber traurig zu machen.. für mich ein untragbares Gefühl, da ich großen Wert darauf lege niemanden zu verletzen und möchte, dass alle glücklich sind.
Meine Mama sagt immer, dass dies eine schöne Gabe sei, wenn man sie richtig einzusetzen weiß hihi. Wir haben uns schon soooo oft gestritten, da sie häufig sauer ist, dass ich mich um alle anderen kümmer nur nicht um mich.. Irgendwann brachte sie mir eine Karte mit, auf der stand 'Wenn du dich um alle gekümmert hast, ist immer jemand auf der Strecke geblieben - DU!' Sie bat mich, mir die Worte zu Herzen zu nehmen..
Ich habe die Karte vor einigen Wochen zu meiner Sammlung gehängt und ihr natürlich keine große Beachtung geschenkt, war ja von Mama. Tzz Muttis und ihre Ratschläge, die haben doch eh nie eine Ahnung, oder?!


Vor ein paar Wochen habe ich dann gemerkt, dass Mama so recht damit hat.  Mamas eben, die haben meistens Recht. Auch, wenn man es als Kind ungern einsieht.

Viele Probenähen bedeuten auch viele Gruppen. Damit verbunden musst du ständig anwesend sein, online sein, erreichbar sein, Fragen beanworten.. die tollen Dinge der anderen lieben Mamas wertschätzen..
Dann bedeutete dies aber auch, dass ich stets und ständig irgendwas nähen 'musste'. Das klingt so blöd, da ich eigentlich sehr gern nähe, aber ja, es war mittlerweile eher Zwang als Hobby.
Meine Nächte begannen nicht vor 4/5 Uhr nachts, morgens musste ich um 8 zur Uni. Manchmal, wenn ich mir bei der Stoffkombi einfach nicht sicher war, dann bin ich im Schlaf aufgewacht und dachte DIE Kombi gefunden zu haben und bin nachts noch aufgestanden um zu gucken.. Verrückt, aber die Angst etwas nicht pünktlich abzuliefern, die Angst zu versagen, begleitete mich mittlerweile Tag und Nacht. Ich bin gern zuverlässig und gebe meine Sachen rechtzeitig ab, aber ich habe irgendwann den Überblick verloren. Ich stand vor einem Berg an Probenähstoffen und Probeschnitten und weil ich nicht wusste, wo ich anfangen soll stieg Panik in mir auf und ich konnte gar nichts nähen. Ich saß einfach nur da und überlegte. Schrieb Pläne, was ich als erstes machen kann/soll/muss und verwarf sie direkt darauf wieder. Manchmal, da überschnitten sich die Veröffentlichungen und ich wusste nicht, welches der Probenähen ich zuerst posten soll.. ich hatte Angst, dass der jeweils andere sauer sein könnte, dass ich nicht seines pünktlich gepostet habe.. Bei mir war einfach die Luft aus. Irgendwie existierte ich nur noch, aber wirklich leben konnte man das ganze nicht nennen.. und das schlimmste? Ich merkte es nichtmal. Für mich war dies schon normal...

Meine Wochen sahen zum schluss so aus, dass ich nach der Uni oder während den Freistunden gearbeitet habe und wenn das fertig war habe ich genäht.. bis tief in die Nacht. Habe Fotos bearbeitet und Blogposts vorbereitet. Aber weil die Zeit in der Woche einfach nicht ausreichte, musste ich auch an den Wochenenden nähen.. aber ich wollte auch meine Familie sehen.. also gab es nur eine Lösung: Ich habe jeden Freitag ALLE 4 Nähmaschinen mit nach Hause genommen, samt Nähgarn, Overlockgarn, Tüddelkram und Stoffen. Das war sooo anstrengend auf Dauer und vorallem hatte ich letzendlich doch nicht so wirklich viel von meinen Liebsten, da ich immer allein im Zimmer saß und genäht habe.. 

Bis zu dieser einen Woche im August. Dem Urlaub mit meiner großen Schwester. 

Bereits am zweiten Tag hatten wir einen richtig dicken fetten Streit, weil sie sich beschwerte, dass ich immer nur am Handy bin und wir Urlaub haben und ich doch mal das Teil weglegen soll. Selbstverständlich habe ich das sofort abgestritten. Wir haben uns beschimpft und Dinge gesagt, die wir eigentlich gar nicht sagen wollten. Wir gingen für ein paar Stunden unsere eigenen Wege und eigentlich musste ich mir eingestehen, dass sie Recht hatte.
Mein Alltag drehte sich danach, wann ich welches Probenähen abgeben muss.. ich habe dafür Verabredungen mit Freunden abgesagt und Termine um Fotoshootings herum geplant. Ich habe mein eigenes Leben dabei total vergessen. Ich lebte nur noch in der Online-Probenäh-Welt... sie hatte so recht.. so geht das nicht weiter! Dieser Streit hat mir die Augen geöffnet. 

Als ich aus dem Urlaub kam, da hab ich radikal aussortiert. Ich habe sehr sehr viele Probenähteams verlassen und auch sehr viele Stoffe verkauft. Ich möchte das so nicht mehr, ich möchte mein Leben ein bisschen umstrukturieren und ich möchte, dass mir das nähen wieder von Herzen Spaß macht, dass es ein Ausgleich zwischen der stressigen Uni und meinem Job ist. Ich möchte Zeit für mich, für meine Familie ( ohne Handy!!) und ich möchte einfach etwas nähen, wozu ich Lust habe. Seit 1,5 Jahren möchte ich einen neuen Winterparka für die Schwester nähen aber neben dem Probenähen war nie Zeit.. 

Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mir lieber einen Stoff oder Schnitt kaufe und dann ganz in Ruhe vernähe, wenn ich Zeit und Lust habe, als für ein paar Euro meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, mich zu stressen und zu hetzen. Diese hat nämlich deutlich darunter gelitten. Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magenschleimhautentzündungen.. ich kann noch so vieles aufzählen, doch das möchte ich gar nicht.  

Probenähen ist an sich nämlich etwas ganz schönes, es gibt einem ganz viel, mir hat es das zumindest! Ich habe ganz viel dazu gelernt, neue Dinge ausprobiert, neue Stoffe kennengelernt, viele tolle Schnitte vernäht und das aller aller wichtigste -
 Sooo viele liebe tolle Menschen durfte ich dadurch kennenlernen und das weiß ich sehr zu schätzen! Ich möchte auch durchaus weiterhin probenähen, aber deutlich weniger und immer nur dann, wenn es zeitlich gerade bei mir passt. Ich muss lernen NEIN zu sagen, auf mich zu achten und nicht immer Angst haben, dass es dem Gegenüber nicht gut geht.. 

Versteht diesen Post bitte nicht falsch, ich möchte nicht sagen, dass das Probenähen schlecht ist! Das ist es nicht, aber in dem Maße, in dem ich es geführt habe, war es einfach nicht mehr gut, für mich persönlich. 

Nachde ich nun viele Teams verlassen habe, fühle ich mich befreit, erleichtert und ich freue mich auf all die tollen Dinge, die ich schon sooo lange mal nähen wollte! Auch diese werde ich euch alle von Herzen gern zeigen, für euch wird sich hier nämlich eigentlich gar nicht viel ändern, für mich jedoch schon!

 

Letzte Woche, da hab ich meinen Plan in die Tat umgesetzt! Da hab ich dann nämlich nach über 1,5 Jahren mal wieder ein Teil genäht, das zu keinem Probenähen gehört. Weder der Stoff, noch der Schnitt war ein Probenähen! Nein, den Stoff hab ich gekauft, weil die mini-Schwester Pferde über alles liebt und dieser tolle Stoff einfach traumhaft schön ist und diesen Schnitt habe ich genäht, weil es einfach einer meiner Lieblingsschnitte ist! 

Und wisst ihr was?! Es hat sooo viel spaß gemacht, aber noch schöner war das Strahlen im Gesicht der mini-Schwester! 









Als ich die Bilder durchgeschaut habe, da wusste ich, dass ich und mein Herz sich richtig entschieden haben.
Natürlich war es für mich nicht einfach so viele liebe Teams zu verlassen, aber dieses Lächeln, diese Dankbarkeit haben mir gezeigt, was wirklich wichtig ist im Leben! 

Für mich ist das kein gesponsorter Stoff oder Schnitt, für mich ist es Glück, wenn meine Familie glücklich ist. Am meisten freue ich mich, wenn ich bald endlich wieder daran teilhaben kann, denn die letzten Jahre haben sie alle gemeinsam im Wohnzimmer gesessen, während ich allein im Zimmer genäht habe.. Die Nähmaschinen sollen ab sofort an den Wochenenden in meiner Wohnung bleiben, sodass ich wirklich Zeit für meine Familie habe! Wochenende soll abgesehen von meinem Nebenjob ab sofort frei bleiben! ♥

Ja, ich bin mir ziemlich sicher, ich bin den richtigen Schritt gegangen! 








Der tolle Stoff ist übrigens vom Sterndepot, aber leider ausverkauft.. klar wegen wunderschön und so! ♥
Kombiniert habe ich mit grauen Kullern vom Stoffonkel :) 

Der Schnitt ist, genau wie gestern, das Schmuckstück von Rosarosa und das Uni Shirt in Rosa unten drunter ist eine Mieze von Rosarosa. Dazu gab es ein Tuch nach Schaumzucker aus tollem French Terry von Evlis Needle. Dieses Outfit sind sowas von meine Farben hihi! I LOVE IT!







Ich bin wirklich ganz gespannt, was ihr zu dem Thema meint und würde mich von Herzen freuen, wenn ihr dennoch weiterhin hier bei mir vorbei schaut! Es wird euch demnächst ein Mix aus Probenähergebnissen aus den wenigen Teams, von denen sich mein Herz nicht trennen konnte und Outfits, die ich nach Lust und Laune genäht habe, weil endlich mal wieder Zeit dafür ist und sie einfach genau nach meinem Geschmack sind, erwarten! ♥

Puuuuh! Wer das alles gelesen hat.. Respekt! Ihr seid toll, das kann ich nur immer wieder sagen! 

Habt noch einen schönen Abend und bis bald, 


 

 

Kommentare:

  1. Liebe Melissa,
    du tust das Richtige. Du musst dich gut fühlen und nur Du triffst die Entscheidungen.
    Ich finde den Schritt sehr wichtig und gut.
    Liebste Grüße, Andrea

    AntwortenLöschen
  2. Echt ein schöner Beitrag. Ich habe bisher noch nicht viele Probenähen mitgemacht und diese waren bis auf ein einziges Alle bei einer Designerin. Aber auch da habe ich schon festgestellt, das ist zwar sehr sehr viel Spaß macht aber auch gleichzeitig viel Stress bedeutet. Gerade wenn innerhalb kürzester Zeit viele neue ausprobiert werden sollen. Ich wünsche dir, dass du möglichst blad wieder viel Spaß am Nähen hast.

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Melissa, wie recht du doch mit all dem hast und du hast dich auf jeden Fall richtig entschieden! Im Grunde achten wir oft viel zu selten auf unser Herz und auf das, was UNS gut tut...zumindest geht es auch mir ganz oft so ;)
    Ich mag all deine Sachen so so gerne und noch viel mehr, wenn man weiß es kommt von Herzen!
    Gabz liebe Grüße Olivia

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Melissa,
    so ein schöner Text und so eine richtige & wichtige Entscheidung!
    Du kannst sehr stolz auf Dich sein, dass Du schon in so jungen Jahren erkannt ist, dass es ganz wichtig ist auf sich selbst acht zu geben.
    Ich freue mich weiterhin hier wunderschöne Sachen von Dir zu sehen 😊.
    Ganz liebe Grüße,
    Lena Bütje

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Melissa

    Sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren ist, bei all der Ablenkung, eine Herausforderung. Wie schnell verliert man den Blick auf sich selbst.

    Ich freue mich sehr, dass du auf dein Herz gehört hast und dich so wieder deiner Komfortzone näherst. Was auch immer du anpackst, es muss sich für dich gut anfühlen.

    Ich freue mich auch weiterhin deine Herzensprojekte zu sehen. ❤

    Liebe Grüße

    Simone

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Melissa, ich bewundere Dich :) - du musst immer Deinem Herzen folgen - die Familie ist das Wichtigste - genieße die Zeit mit ihr :). Du bist echt ein unglaublich toller Mensch :( <3

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Melissa,

    ein sehr schöner Beitrag und ich kann dich so gut verstehen!
    Du machst genau das Richtige und ich werde weiterhin deinen Blog lesen und bewundern <3
    Ich denke sogar so wie dir geht es auch anderen, die aber vielleicht noch nicht an dem Punkt sind und "aufwecken" oder es noch nicht wollen... Mit deinen Worten wirst du viele zum Nachdenken anregen und die eine oder andere wird sich in deinem Beitrag wiederfinden!

    Höre auf dein Herz und geniesse die Zeit mit deiner Familie :)

    Liebe Grüsse
    Melanie

    AntwortenLöschen
  8. "Manchmal muss man Träume etwas ändern, damit sie noch Spaß machen!" (Petra Heyn)

    Liebe Melissa,
    diesen Satz habe ich vor einigen Monaten in einer Nähgruppe gelesen. Und ich darf ihn inkl. Namen zitieren. :-) Es ging um Burn-Out, Nähblockade. Ich denke, du weißt, was ich meine.
    Du hast unglaublich viel erreicht in nur drei Jahren. Du darfst "deinen Traum jetzt getrost ändern, damit er noch Spaß macht". :-)

    Ich freue mich schon auf deine kommenden Projekte!
    Liebe Grüße
    Jelena

    AntwortenLöschen
  9. Eine gute und richtige Entscheidung! Und keine Sorge, die viele Arbeit hat sich ja dennoch gelohnt, denn du hast nun auch einen gewissen Namen in der Nähwelt und kannst dich auch wieder mehr auf DICH konzentrieren (habe mich ohnehin oft gefragt, wie du das alles schaffst - jetzt denke ich erst recht: KRASS). Ich bin zwar seit diesem Jahr auch auf Facebook wegen der Probenäherei, schaue aber, dass ich maximal 2 gleichzeitig mache, wenn überhaupt. Denn wie auch du herausgefunden hast, gibt es Wichtigeres und Likes sind letztendlich nichts wert, wenn man sich dabei kaputt macht. Und Nähen soll für mich immer ein HOBBY bleiben, das entspannt und Spaß macht und das außerdem noch Zeit für andere Dinge lässt.
    Ich freue mich natürlich auf weitere Posts von dir, die müssen aber auch nicht 100% perfekt sein ;-)

    LG
    Corina

    AntwortenLöschen
  10. Verstehe Dich allzu gut und manchmal muss man aufräumen um wieder atmen zukönnen, dass hast Du jetzt getan und du schreibst selber, du fühlst dich freier. So muss das auch sein, das eigene ICH geht immer vor und die Worte/Karte deiner Mum, trifft es auf den Punkt. Pass auf Dich auf ♥

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Melissa,
    das sind Gedanken, die wohl einige von uns aus dem Probenähzirkus bewegen. Auch ich denke immer mal wieder darüber nach, ob mein Leben da noch in Balance ist. Ich freue mich sehr darüber, dass du für dich neue Wege gehst. Alles Liebe und viel entspannte Zeit, Anik

    AntwortenLöschen
  12. Manchmal muss man Dinge loslassen um wieder Freude dran zu bekommen. �� Genau den richtigen Schritt hältst gemacht. Und es bedeutet ja nicht, dass du alles aufregen muss.

    AntwortenLöschen
  13. Ich kann dich soo gut verstehen liebe Melissa ❤
    Ich habe schnell gemerkt , dass das nähen nach Wunsch mit klaren Vorgaben mir keinen Spielraum gibt , die Dinge so zu nähen wie ich sie gerne haben würde. Ich kenne dieses Gefühl alle glücklich machen zu müssen und so bemühe ich mich neben den Dingen , die ich machen muss auch immer etwas zu nähen, sodass sich die Waage hält. Ich wünsche dir alles Liebe und Gute und freue mich sehr auf deine eigenen Konstellationen 😍 Deine Freyaa

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Melissa,
    normalerweise lese ich hier ganz unauffällig und still deine wunderschönen Texte und bewundere deine professionellen Fotos (insgeheim mache ich aber jedes Mal Luftsprünge, wenn ich einen neuen Blogbeitrag von dir entdecke;).
    Jetzt ist allerdings endlich der richtige Moment gekommen, um einmal DANKE zu sagen: DANKE für die wunderschönen Bilder und die Inspiration, mit der du mir schon so manchen Abend versüßt oder einen doofen Tag gerettet hast!! Du hast so viel Talent und ich kann gar nicht glauben, woher du die Energie nimmst, jedes genähte Outfit mit solcher Perfektion zu vollenden, während ich neben dem Studienalltag so gar nichts schaffe.
    Am liebsten würde ich dich jetzt ganz fest drücken und dir sagen, dass alles gut werden wird, denn das wird es ganz bestimmt:) Du bleibst schließlich genauso wundervoll und authentisch und deine Nähwerke so einzigartig, wie wir es von dir kennen, ganz egal welche oder wie viele Probenähen du machst!
    Und jetzt entschuldige bitte ebenfalls den etwas zu lang gewordenen Text;)
    ganz liebe Grüße,
    Lisa

    AntwortenLöschen
  15. Ich wundere mich, wie oft ich solche Zeilen im Laufe des Jahres gelesen habe. Ich finde es sehr gut, dass Du und auch die anderen Mädels zu sich selber finden und den Mut haben, einen Cut zu machen und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Es gehört eine gute Portion Selbstvertrauen dazu, diesen Schritt zu gehen. Ich wünsche Dir viel Kraft und freue mich sehr darüber, dass Du rechtzeitig die Bremse getreten hast und ich Deine zauberhaften Werke weiter bestaunen darf. Liebe Grüße, Sandra

    AntwortenLöschen
  16. Deine Gedanken und Entscheidungen sind absolut nachvollziehbar.
    Manchmal juckt es mich auch in den Fingern, mich auf irgendeinen Probenähaufruf zu bewerben. Meist lasse ich es bleiben - aus den von Dir genannten Gründen. Ich will autonom für mich nähen: was ich will und wann ich will.
    Ähnliche Gedanken haben mich auch zum Entschluss geführt, das Nähen zum Verkauf langsam auslaufen zu lassen. Es macht einfach keinen Spass mehr, fremdbestimmt zu nähen.
    Also alles richtig gemacht! Genieße die Zeit mit Familie und Freunden. Sie sind so wichtig.
    LG, Birgit

    AntwortenLöschen

© Coding by ah-design